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Oops! I am in love with a Rockstar
eBook - Eine New Adult Rockstar Romance, Soundtracks of Passion, Überarbeitete Ausgabe, Überarbeitete Ausgabe
Beschreibung
Zwischen Tourbus und Herzklopfen!
Eine gefühlvolle Rockstar Romance im verschneiten Finnland
Laura ist 24 und hat endlich ihr Studium als Eventmanagerin in Helsinki abgeschlossen. Damit ist sie ihrem Traum, ein eigenes Unternehmen für Künstlermanagment zu gründen, ein ganzes Stück näher gekommen. Doch Lauras Familie ist von ihren Zukunftsplänen alles andere als begeistert. Um ihnen zu beweisen, dass sie sich in der hart umkämpften Entertainmentbranche durchsetzen kann, nimmt sie eine Stelle als Tourmanagerin für die finnische Rockband "The Anew" an. Eine Band, die vor allem durch Sänger Yanis immer wieder negativ in das Licht der Öffentlichkeit gerät. Ganz anders hingegen ist Aki, der verschlossene und unglaublich attraktive Gitarrist. Laura fühlt sich mehr und mehr zu dem Rockstar hingezogen, möchte aber ihren Job für diese Affäre nicht aufs Spiel setzen. Als dann ein lang gehütetes Geheimnis die Band zu entzweien droht, ist das Liebeschaos perfekt!
Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Ein bisschen Rockstar schadet nie
Weitere Titel in der Reihe Oops! I married a Rockstar (ISBN: 9783989987289)
Erste Leser:innenstimmen
„Eine Rockstar Romance zum Verlieben!“
„Humorvoll geschrieben mit super spannenden Charakteren.“
„Ich war von Anfang bis Ende von der Lovestory zwischen Laura und Aki verzaubert!“
„Liebe, Leidenschaft und Rockstars im winterlichen Finnland – einfach toll.“
Leseprobe
Prolog: Die besten Ideen hat man im Wald
An diesem stinknormalen Samstag im Mai mutierte meine gesamte Einzimmerwohnung zu einer 30 Quadratmeter großen Zettelablage. Wann immer ich aufstand, flatterten von sämtlichen Oberflächen knisternde Notizen zu Boden. Zweimal wäre ich darauf fast ausgerutscht. Es herrschte quasi Lebensgefahr in meinen eigenen vier Wänden – Todesfalle Post-its. In den Ecken kullerten zerknüllte Entwürfe und mindestens einen Kugelschreiber hatte ich zwischen meinen nervösen Fingern ruiniert.
Seit dem verregneten Morgen saß ich an der Bewerbung für meinen Traumjob. Vermutlich wollte ihn kein anderer, aber bei mir kribbelte vor Aufregung der Bauch. Das war die Chance, auf die ich nach dem Studium gewartet hatte. Jetzt könnte ich beweisen, dass ich nicht nur Hirngespinsten hinterherjagte. Endlich war ich mit dem unbezahlten Praktikum und der Universität fertig und suchte nun verzweifelt nach einem Weg, um nicht unter einem Auto zu enden. Ich wollte mich nicht umbringen, sondern bloß vermeiden, in der Werkstatt meiner Familie zu arbeiten. Das war nicht meine Zukunft! Allerdings hatte man als Anfänger in der Eventbranche kaum Chancen. Alles hing von Kontakten und Berufserfahrung ab. Beides hatte ich nicht.
Doch dann kam mein Hoffnungsschimmer: die Newcomerband The Anew. Ihr erstes Studioalbum klang mit seinem Classic-Rock-Style fantastisch, und dass ein betrunkener finnischer Rockstar tatsächlich mein Sprungbrett sein könnte, machte die Sache noch attraktiver.
Als ich die Kaffeetasse auf dem Esstisch platzierte, hinterließ sie einen braunen Rand auf dem Lebenslauf. Seufzend blies ich mir den zu lang gewordenen blonden Pony aus dem Gesicht und tupfte die Flüssigkeit mit einem Taschentuch weg. Mein Name »Laura Elola« verschmierte gruselig.
Als ich aufsah und mein Blick über den Tisch und das Sofa schweifte, seufzte ich noch mal, nur frustrierter. Zu viele Absagen hatte ich bereits bekommen, weil kaum jemand einen Neuling einstellte. Als Assistentin in der Hochzeits- oder Geburtstagsplanung hätte ich etwas gefunden, doch das entsprach nicht ansatzweise meinen Vorstellungen. Genauso wenig wie langweilige Events mit Anzugträgern und Cocktailkleidern, für die mich die Ausbildung als Eventmanagerin qualifizierte. Ich brauchte Musik, Reisen und Abenteuer, ich sehnte mich nach dem wahren Backstageleben, und mit dieser Bewerbung könnte mein Traum wahr werden. Vorher musste ich allerdings die richtigen Leute von mir überzeugen. Finnland, besonders Helsinki, war ein Dorf und kannte niemand deinen Namen, wollte dich auch niemand buchen.
Nervös griff ich mir die Tasse und marschierte im Wohn-Essbereich im Kreis. Mittlerweile fühlte ich mich wie ein geisteskranker Stalker. Vor mir lagen Steckbriefe, Magazinausschnitte, Fotos und anderes Material über The Anew. Vier junge Kerle, die letztes Jahr einen nationalen Bandwettbewerb gewonnen hatten und mit ihrem ersten Album komplett durch die Decke gegangen waren. Klassischer Rock auf Finnisch mit ansehnlichen Gesichtern und Mädchen-Schwarm-Potenzial.
Nach einem Schluck Kaffee hob ich ein Poster auf, durch das sich ein tiefer Riss zog, weil ich vorhin draufgetreten und weggerutscht war. Die Band hatte einen Plattenvertrag gewonnen, war relativ erfolgreich durch Finnland getourt und in vielen Medien zu sehen gewesen. Niemals hätte ich eine Chance gehabt, an sie ranzukommen. Doch nun suchte das Label händeringend nach einer verzweifelten Seele, die sich ihrer annahm. Ich war sehr verzweifelt und motiviert. Die Tatsache, dass man sich dafür öffentlich bewerben konnte, verdeutlichte ihre missliche Lage. Die junge Band war katapultartig oben angekommen, um dann innerhalb weniger Augenblicke abzustürzen – und das im wörtlichen Sinne, denn es war ihr Sänger Yanis gewesen, der sturzbetrunken in seine eigenen hochgewürgten Hinterlassenschaften von der Bühne gefallen war. Nach einem Purzelbaum war er im Graben gelandet, womit die Misere begonnen hatte. Es folgten skandalträchtige Auftritte mit weiteren Alkoholeskapaden, mies gelaunte Interviews und vernichtende Presse. Dieser Mann wusste, wie man seine Karriere gegen die Wand fuhr.
Das alles war mir bewusst und dennoch kribbelte sogar mein kleiner Zeh in voller Ekstase, wenn ich an diese Chance dachte. Der Zeh irrte sich nie, daher wusste ich, dass das eine große Sache werden konnte. Allerdings schwirrte mir der Kopf vor lauter Informationen. Ich musste dringend runterkommen, um nicht als Nervenwrack dazustehen.
Also kippte ich den letzten Rest Kaffee weg und schlüpfte in Sportklamotten. Es war später Nachmittag geworden und der bisher anhaltende Regen schien zu pausieren. Ich steckte mir die EarPods in die Ohren, startete die Lauf-Playlist und verließ die Wohnung.
Obwohl ich in einer gut besiedelten Wohngegend mit vielen Apartments und belebten Einkaufsstraßen wohnte, waren sie bei diesem Wetter leer. Tiefe Pfützen säumten den Weg, während ich schnell die asphaltierten Wege hinter mir ließ und in den weitläufigen Wald joggte. Ich lebte in Espoo, einem Vorort von Helsinki, und auf keiner Seite waren grüne Wälder oder das Meer weit entfernt.
Im Schatten der Bäume veränderten sich die Gerüche. Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen. Der nasse Erdboden duftete und von den frühlingsfrischen Blüten und Knospen fielen dicke Wassertropfen auf mich. Ich fand einen angenehmen Rhythmus und genoss, wie die Anspannung von mir abfiel. Ich beschleunigte, bis mein Herz in der Brust kräftig pumpte. Die frische Luft tat unheimlich gut, schaffte es aber nicht, das Gedankenkarussell zum Stehen zu bringen.
Selbst wenn das Label genauso verzweifelt war wie ich, gab es immer noch deutlich erfahrenere Menschen als mich. Ich brauchte ein Ass im Ärmel, um zu überzeugen.
Irgendwann machte ich keuchend bei einer morschen Holzbank Halt, die bereits in dunklen Schatten lag. Die Tage in Südfinnland wurden allmählich länger, waren aber immer noch kühl und rasch vorbei. Schnaufend dehnte ich die Muskeln und schüttelte den Kopf. Es half alles nichts. Von allein und ohne Kontakte würde ich eine in Verruf geratene Band kaum in angesagte Locations kriegen. Hatte man mehrmals das Mobiliar zerstört oder war anders negativ aufgefallen, war man unten durch in der Branche.
Nachdenklich zog ich mein Handy aus der Tasche und scrollte durch meine Kontakte, als der Gedankenblitz kam. Ein kleiner Vorteil aus meiner Vergangenheit, der mir nicht sofort bewusst gewesen war, weil es schon lange zurücklag. Mit etwas Glück und Überzeugungskraft würde mir das den Job zwar nicht garantieren, aber mit seiner Hilfe, vor allem mit der seines berühmten Bruders, könnte ich eine Chance haben, in der Szene zumindest angehört zu werden.
Noch immer leicht außer Atem tippte ich den Namen an, den ich schon lange nicht mehr gewählt hatte. Nicht, weil wir uns nicht mochten, sondern weil wir beide nach der Schule unterschiedliche Wege eingeschlagen hatten. Es klingelte und bereits beim zweiten Mal hob er ab.
»Woher weißt du, dass ich gerade aus China zurück bin?«, begrüßte mich Pekka gut gelaunt, aber auch skeptisch. Irritiert runzelte ich die Stirn, gerade als er hinterherwarf: »Wieso keuchst du so? Ist das so ein perverser Anruf, vor denen mich meine Mutter immer gewarnt hat?«
Ich lachte auf. Das war mein Exfreund Pekka, komplett ungefiltert.
»Nein, du Idiot, ich war nur überrascht«, antwortete ich und setzte mich auf d...
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