Fake Dates and Rockstar Kisses - Cover

Details

ISBN/EAN: 978-3-9899809-1-4
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Auflage:
1. Auflage 2024
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
282 S., 0.75 MB
Empfohlene App:
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Fake Dates and Rockstar Kisses

eBook - Eine Christmas-Romance voller Überraschungen, Neuausgabe / New edition

4,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Ein Weihnachtsfest mit Notlügen und jeder Menge Familienchaos …
Die turbulente Fake-Dating Rockstar-Romance mit großen Gefühlen und unverhofften Wendungen

Kate freut sich kein bisschen auf das Weihnachtsfest mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt Dawsonhills. Als auf dem Weg dorthin ihr Auto in einer Schneewehe stecken bleibt, sinkt ihr Laune auf den Nullpunkt. Glücklicherweise wird sie von dem attraktiven Jordan gerettet, der ebenfalls unterwegs in die Kleinstadt ist, um das Rätsel um seine Herkunft zu lüften. Der junge Mann kommt wie gerufen, denn Kate braucht dringend einen Fake-Freund, um den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter zu entkommen. Was sie aber nicht weiß: Jordan ist eigentlich Kenny, der gefeierte Sänger der Rock-Boygroup Six Feet Tall, und plötzlich findet sie sich als seine vermeintliche Freundin im Rampenlicht wieder. Bei den vorprogrammierten Streitereien fliegen die Funken zwischen den beiden ebenso heftig wie intensiv. Und während alle Wahrheiten enthüllt werden, entdecken beide, dass wahre Liebe manchmal ganz unerwartet kommt.

Erste Leser:innenstimmen
„Die winterliche Kulisse, das Geheimnis um Jordans Herkunft und die sympathischen Charaktere machen den Liebesroman zu einem wahren Lesevergnügen!“
„Ein emotionales Weihnachtswunder mit überraschenden Wendungen und tiefen Gefühlen, das zeigt, dass wahre Liebe alle Hindernisse überwinden kann.“
„Diese Rockstar-Romance ist das perfekte Buch für gemütliche Winterabende.“
„Durch die Themen Familie, Identität und die Suche nach der wahren Liebe hat mich diese Romance tief berührt.“

Leseprobe

Kapitel 1

Heiligabend

Dicke Schneeflocken segelten auf die Windschutzscheibe des Buicks, den Kates Vater ihr zum Beginn ihres Studiums geschenkt hatte, erleichtert darüber, dass sie sich nun doch nicht für Paris, sondern für Yale entschieden hatte.

„Damit du immer nach Hause kannst, wenn dir danach ist.“

Das war typisch für ihren Vater und den Helden ihrer Kindheit. Alles würde er tun für seine „Prinzessin“, wie er sie nannte, für das Nesthäkchen der Familie.

Wie gut, dass er nicht ahnte, dass Kate Watson triftige Gründe hatte, ihre kleine Heimatstadt in den Hügeln von Vermont zu meiden und eigentlich in nächster Zeit nicht geplant hatte, zurückzukommen. Geheimnisse wahrten sich nämlich schlecht in dem 900-Seelen-Nest Dawsonhills, wo jeder jeden kannte.

Verdammt, was war das Dunkle da mitten auf der Straße? Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie es glatt für ein Rentier halten. Instinktiv stieg sie in die Eisen und erinnerte sich im selben Moment daran, wie ihr Vater ihr eingebläut hatte, dass das bei Eis und Schnee ein tödlicher Fehler sein konnte. Augenblicklich brach der Wagen nach links aus und kam ins Trudeln. Kate versuchte verzweifelt, gegenzulenken. Doch vergebens. Der Boden unter der Schneedecke war spiegelglatt.

„Scheiße!“

In Gedanken sah sie die Bäume auf sich zurasen, spürte die heftige Kollision, ihr eigenes Ende. Ungebremst schoss der Wagen auf die malerisch mit Schnee bedeckten, mächtigen Kiefern am Wegesrand zu. Sie hatte keine Chance. Ein dicker Stamm befand sich direkt in ihrer Richtung.

Sie schrie, schloss die Augen, betete.

Es gab einen starken Ruck, dann nichts mehr. Kate röchelte. Der Druck auf ihren Rippen ließ sie nach Luft schnappen. Sie öffnete vorsichtig die Lider und stellte fest, dass sie bäuchlings über dem Airbag hing. Wie ein Pfeil hatte die Motorhaube sich in den meterhohen Schnee gebohrt, höchsten einen halben Meter von dem dicken Stamm entfernt, auf den sie zugerast war.

Behutsam bewegte sie Beine, Arme, Kopf. Kein Blut, alles intakt. Vor Erleichterung schossen ihr die Tränen in die Augen. Sie realisierte, was ihr gar nicht so bewusst gewesen war: Sie lebte trotz der Gewissensbisse, die sie seit Monaten quälten, verdammt gern.

Langsam, ganz langsam, beruhigte sich ihr pochender Herzschlag wieder.

Allerdings war die Lage, in der sie sich nun befand, alles andere als komfortabel. Sie steckte fest. Die beiden vorderen Türen waren beim besten Willen nicht zu öffnen. Schneemassen keilten sie ein. Sie musste über die Rückbank aussteigen. Mühsam zog sie sich an den Kopfstützen der Vordersitze nach oben und versuchte, sich durch die schmale Öffnung nach hinten zu zwängen.

Doch als sie mit einem Bein hinten und einem vorn war, geriet der Boden unter ihr ins Wanken. Mit Entsetzen bemerkte sie, wie sich das Heck des Autos zurückneigte und tief in den Schnee sackte. Sie hielt den Atem an, erwartete innerlich, dass noch etwas geschah.

Schließlich wagte sie sich vorsichtig nach hinten, doch es kam zu keiner weiteren Bewegung. Ihr Auto schien seine endgültige Parkposition erreicht zu haben. Sie atmete tief durch und scannte ihre Lage. Ernst, aber nicht verzweifelt.

Nun waren auch die hinteren Türen blockiert. Sie konnte versuchen, durch ein Fenster herauszuklettern. Allerdings war ihr auf der Straße seit mindestens einer Stunde kein weiteres Auto begegnet. Wenn sie draußen wartete, würde sie vor allem eines tun: bitterlich frieren. Sie entschied, es zuerst mit der Pannenhilfe zu probieren.

„Hier ist gerade die Hölle los. Man möchte meinen, die Leute hätte noch nie in ihrem Leben Schnee gesehen. Wenn Sie nicht in einer lebensbedrohlichen Lage stecken, werden Sie sich gedulden müssen“, erwiderte die Frau am anderen Ende der Leitung, nachdem Kate ihre Situation dargestellt hatte. „Ich hoffe, Sie waren so vernünftig, eine warme Decke mitzunehmen. Im Notfall rufen Sie nochmal an.“

Sie überlegte, ob sie ihre Eltern bitten sollte, sie abzuholen. Aber ihre Mutter war mitten in hektischen Weihnachtsvorbereitungen und seit einigen Wochen ohnehin nicht allzu gut auf ihre Tochter zu sprechen. Es würde der Atmosphäre beim Weihnachtsfest nicht helfen, wenn Kate nun alles durcheinanderbrachte. Die Weihnachtsparty im Hause Watson war eine ernste Angelegenheit, deren Vorbereitungen bereits nach den Sommerferien begannen. Sally Watson war eine Perfektionistin, der ihr Ruf als Gastgeberin heilig war.

Die Thermoskanne mit Tee war noch gut gefüllt und heiß. Kate hatte eine dicke Daunenjacke dabei und eine Decke auf der Rückbank. Momentan war es warm genug. Kritisch würde es erst werden, wenn zum Abend die Temperaturen sanken. Bis dahin aber sollte sich der Abschleppwagen zu ihr durchgekämpft haben.

Sie entschied, sich in Geduld zu üben, machte es sich bequem und zog ihre Unisachen heraus, die sie glücklicherweise auf dem Beifahrersitz verstaut hatte. Ebenso gut konnte sie die Zeit nutzen, um mit ihrem Essay voranzukommen. Während ihres Heimatbesuches würden die Sachen oft genug liegen bleiben.

Auch deshalb war sie fest entschlossen gewesen, den Überredungskünsten ihrer Mutter zu trotzen und dieses Jahr auf Weihnachten im Kreis der Familie zu verzichten. Abgesehen davon, dass es eine gewisse Person gab, der sie auf gar keinen Fall begegnen wollte, war ihr Studium gerade in einer heißen Phase.

Über die Feiertage sollten die Studenten aus Professor Kalsofskys Literaturklasse eine Abhandlung über das romantische Werk von Lord Byron verfassen. Das beste Essay hatte die Chance, in der führenden amerikanischen Literaturzeitschrift abgedruckt zu werden. Das war Ehre und Zukunftschance gleichermaßen. Die Strebsamen unter ihren Kommilitonen hatten ihre Familien bereits informiert, dass sie über Weihnachten nur bedingt ansprechbar sein würden. Auch Kate wollte sich diese Chance auf gar keinen Fall entgehen lassen. Vor allem, nachdem ihre Bewerbung in Yale erst nach einem zweiten, nervenaufreibenden Versuch erfolgreich gewesen war und sie somit bereits zu den Älteren in ihrem Semester zählte.

Daher hatte sie ebenfalls geplant, die Feiertage im Studentenwohnheim zu verbringen, auch wenn es ihr schwerfallen würde, auf die schönste Zeit des Jahres in ihrer Heimatstadt zu verzichten. Um Weihnachten herum spielte die beschauliche Kleinstadt Dawsonhills Jahr für Jahr verrückt. Die Bewohner überboten sich mit Dekorationen, Plätzchenwettbewerben und Veranstaltungen.

Außerdem war der Lichtergottesdienst um Mitternacht die wohl stimmungsvollste Art, den ersten Weihnachtstag einzuläuten. Dennoch war es für alle das Beste, wenn sie in diesem Jahr dem ganzen Trubel fernbliebe. Das hatte sie sich immerhin eingeredet. Doch dann hatte ihre Mutter volle Geschütze aufgefahren.

„Granny geht es nicht gut. Vielleicht wird es ihr letztes Weihnachtsfest sein. Willst du das wirklich verpassen?“

Das war das Einzige, was Kate in diesem Jahr umstimmen konnte. Ob es nun stimmte oder nicht, das letzte Fest mit ihrer geliebten Granny wollte sie auf keinen Fall versäumen. Das würde sie sich niemals verzeihen.

Doch wenn sie daran dachte, wem sie spätestens beim Weihnachtsgottesdienst über den Weg laufen würde, krampfte sich ihr Magen zusammen.

Drake. Gutaussehend, weltgewandt und unglaublich klug. Sie war so dankbar gewesen, als er ihr ...

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