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Love to Hate Him
eBook - Eine spicy Enemies to Lovers Millionaire Romance, Love the Millionaire-Reihe, Überarbeitete Ausgabe, Überarbeitete Ausgabe
Beschreibung
Er ist der Mann, gegen den ich kämpfen sollte – und doch ist da diese verbotene Anziehung zwischen uns, der ich mich nicht mehr entziehen kann … Der zweite Band der leidenschaftlichen Millionaire Romance Reihe über Liebe, Macht und verborgene Geheimnisse
Nach einem traumatischen Erlebnis lässt Arinya ihr altes Leben hinter sich und kämpft fortan für die Natur und ihre Freiheit – bis sie ausgerechnet auf Liam Taylor trifft, den einflussreichen CEO eines Immobilienimperiums, der genau das zerstören will, was ihr am meisten bedeutet.
Liam hat gelernt, Gefühle auszublenden und sich ganz auf Macht und Erfolg zu konzentrieren. Doch Arinya stellt alles infrage, woran er glaubt – und bringt eine Seite in ihm zum Vorschein, die er längst verloren glaubte. Zwischen ihnen prallen Welten aufeinander: Idealismus gegen Profit, Herz gegen Verstand. Und doch entsteht zwischen Liam und Arinya eine Anziehung, der sich beide nicht entziehen können.
Werden sie an dem festhalten, woran sie glauben – oder alles riskieren, um einander nicht zu verlieren?
Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Arinya & Liam.
Jeder Band der Love the Millionaire-Reihe ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Eine emotionale Rivals to Lovers Romance über zwei Menschen aus gegensätzlichen Welten – und eine Verbindung, die stärker ist als Verlust, Vorurteile und die Grenzen, die sie voneinander trennen. Für alle, die intensive Gefühle, knisternde Konflikte und große Entscheidungen zwischen Herz und Verstand lieben.
Erste Leser:innenstimmen „Eine mitreißende Romance, die mit intensiven Gefühlen, knisternden Konflikten und einer spürbaren Anziehung von der ersten Seite an fesselt.“ „Zwischen Macht, Leidenschaft und großen Entscheidungen entfaltet sich eine Liebesgeschichte voller Emotionen – absolut süchtig machend und kaum aus der Hand zu legen.“ „Zwei gegensätzliche Welten, verbotene Gefühle und eine explosive Dynamik – genau die Mischung aus Romantik, Spannung und Emotion, die ich liebe.“ „Eine gefühlvolle Lovestory voller Konflikte, Sehnsucht und leiser Spice-Momente, die zeigt, wie nah Liebe und Widerstand beieinanderliegen.“
Leseprobe
Kapitel 1
Liam
Melbourne, 2021
Völlig in die Arbeit vertieft, sitze ich in meinem Büro und starre auf den Monitor meines Computers. Ich greife nach der Tasse neben der Tastatur und setze sie an die Lippen. Der Kaffee ist eiskalt. Wie viel Zeit ist eigentlich schon wieder verflogen, seit Liza ihn mir gebracht hat? Ein flüchtiger Blick auf die Rolex an meinem Handgelenk zeigt mir an, dass es schon fast einundzwanzig Uhr ist. Ich meine, dass Liza noch etwas von Feierabend machen gefaselt hat, als sie mit dem Kaffee in mein Büro marschiert ist. Trotzdem stört es mich nicht weiter, dass ich immer noch hier sitze. Besser hier, als in meinem Loft, das ich seit Lauras Tod nicht mehr als mein Zuhause, sondern nur noch als Unterkunft bezeichne. Denn mein Zuhause habe ich mit ihr verloren. Es fühlt sich einfach nicht mehr heimisch an. Mit ihr ist meine Welt verblasst. Alles ist nur noch trist, grau und kalt. Zu weh tut der Verlust, der mit ihrem Tod einhergegangen ist. Deswegen versuche ich mich so wenig wie möglich damit zu beschäftigen, denn außer dem tiefen Loch und dem Schmerz in meinem Herzen spüre ich nichts mehr. Kurz überlege ich, ob ich überhaupt heute nach „Hause“ gehen oder einfach wieder durcharbeiten soll. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich die Nacht hinter dem Schreibtisch verbringe. Von meinem Platz sehe ich auf und lasse den Blick durch den Raum schweifen. Mein Büro, im 25. Stock der Taylor Towers, ist nicht riesig, aber mit zwanzig Quadratmetern völlig ausreichend. Durch die deckenhohe Vollverglasung um mich herum, habe ich einen unübertrefflichen Ausblick über Melbourne. Die vielen Tower, die gegen Einbruch der Dunkelheit noch vom dämmernden Tageslicht angestrahlt wurden, sind, abgesehen von wenigen Ausnahmen, inzwischen in Dunkelheit getaucht und nur die flirrenden Lichter der Autos, Ampeln und Anzeigetafeln der Geschäfte auf der Flinders Street sind zu sehen. Ab und zu zieht ein Flieger über dem Taylor Tower vorbei und der große Park gegenüber ist nur durch das schwache Licht der Laternen erkennbar. Laura hat diesen Ausblick geliebt. Oft hat sie an dem Fenster in meinem Büro gestanden und fasziniert hinausgeblickt. Alle paar Minuten hat sie etwas Neues entdeckt. Sie war eine beeindruckende Persönlichkeit, die ich mit jeder Faser meines Körpers geliebt habe. Manchmal spielt mein Gehirn mir einen Streich, wenn ich so spät arbeite und eigentlich bereits völlig übermüdet bin. Dann sehe ich sie hin und wieder immer noch an meinem Fenster stehen. Doch heute nicht.
Ich wende mich wieder dem Computer zu und starre auf den Test des Exposés, das Ethan mir rübergemailt hat. Mit schmerzverzerrtem Gesicht greife ich mir mit Daumen und Zeigefinger an die Nasenwurzel und drücke sie leicht zusammen. Dieses Bauland bereitet mir Kopfschmerzen. Es liegt perfekt für unser Vorhaben, dort einen Industriekomplex zu errichten. Abseits der Stadt, mit genügend Platz für Lagerhallen. So etwas mitten in Melbourne zu bauen, würde dem Ansehen unserer prunkvollen Stadt schaden. Also weichen wir auf ein Waldgebiet aus. Eigentlich ein guter Plan, wenn da nicht diese Naturschützerfreaks wären. Noch sind sie friedlich, aber sobald die ersten Bagger anrücken, könnte die Situation schwierig werden. Darauf muss ich mich gründlich vorbereiten mit einem Plan A, B und C. Aber heute nicht mehr. Antriebslos und matt fahre ich den Computer herunter und erhebe mich von meinem Platz. Lethargisch schleiche ich auf das Fenster zu. Der Mann, der mir in der Spiegelung des Glases entgegenblickt, ist schon lange nicht mehr der, der er einst war. Der feine Anzug, der Façon-Schnitt meines mittelblonden Haares und der akkurat getrimmte Dreitagebart sind gleichgeblieben, der Ausdruck meiner Augen jedoch hat sich verändert. Laura meinte immer, meine Augen hätten ein leuchtendes Blau, wie der prächtige Ozean, doch ich sehe in ihnen nur noch ein trübes Sumpfloch. Meine Welt, meine Seele und all das, was mein Leben erfüllt und lebenswert gemacht hat, ist mit einem betrunkenen Autofahrer verschwunden. Dieser Scheißkerl hat mir alles genommen! Wir wollten heiraten und eine Familie gründen.
Ein eiskalter Schauer jagt mir über den Rücken, als ich daran denke, wie mein Handy geklingelt hat, als ich mit dem Verlobungsring in der Tasche aus der Tür des Juweliers getreten war. Die Nachricht von Lauras Unfall, an dessen Folgen sie noch an Ort und Stelle verstarb, hat mein Leben zerstört und dieser Wichser bekam eine viel zu milde Strafe, weil sein Anwalt auf Unfähigkeit wegen seiner Alkoholkrankheit plädierte. Immer wieder schleicht sich das Bild vor mein inneres Auge, wie Laura ganz allein gestorben sein muss. Ohne mich an ihrer Seite. Ich hätte alles getan, um sie zu retten. Und wenn ich mein Leben für sie hätte geben müssen – ich hätte keine Sekunde gezögert.
Leicht zitternd schnappe ich nach Luft, als sich mir die Kehle zuschnürt, atme geräuschvoll aus und gehe zum Schreibtisch zurück. Ich greife nach dem Autoschlüssel und schnappe mir meinen Mantel vom Garderobenhaken neben der Tür. Den weichen Wollmantel hatte mir Laura mal zum Geburtstag geschenkt. Ich schmecke immer noch das schokoladige Aroma der Torte, die sie mir damals gebacken und auf die sie eine Neunundzwanzig mit Smarties auf die Glasur gelegt hat.
Es fröstelt mich – allerdings nicht vor Kälte. Schnell schlüpfe ich in den Mantel, schalte das Licht aus und ziehe die Bürotür hinter mir zu. Über den schmalen Gang flaniere ich verbittert in Richtung der Aufzüge gegenüber dem Empfangstresen. Die offenstehenden Bürotüren zu meiner Rechten und Linken sind leer und dunkel. Die Mitarbeiter befinden sich jetzt garantiert alle in den Kreisen ihrer Familie. Sitzen vor einem Spielfilm auf der Couch oder sind beim Essen.
Die gesamte Etage ist verlassen. Ebenso der Tresen. Ein merkwürdiger und zugleich befriedigender Anblick. Keine Leute, die einem auf den Nerv gehen. Es gibt nur die Stille und mich. Ich nehme den Lift nach unten und laufe beim Rausgehen durch die große Halle am Glaskastenbüro der Security vorbei. „Schönen Feierabend, Mister Taylor“, sagt James, der Mann mit Hut und Uniform hinter dem Glas, der mir freundlich zunickt. Er ist einer der Mitarbeiter, die schon am längsten für die Firma tätig sind und war schon vor meiner Zeit, als meine Eltern noch das Unternehmen geleitet haben, hier. Die beiden sind jetzt im Ruhestand, wobei meine Mutter das Wort Ruhe nicht sonderlich wörtlich nimmt und sich nach wie vor bei jeder sich bietenden Gelegenheit einmischt.
Unter meinem stets ernsten Blick erwidere ich James' Nicken und trete nach draußen, wo mich die kalte Abendluft einhüllt. Während ich die Stufen der großen Treppe vor dem Tower nach unten nehme, knöpfe ich mir den Mantel zu und überlege, ob ich in mein Apartment oder in eine Bar fahren soll, um mir noch ein wenig die Zeit zu vertreiben. Als ich meinen dunklen Mercedes erreiche und den Knopf für die Zentralverriegelung drücke, holt mich die Müdigkeit ein, die mich dazu überredet, doch nach Hause zu fahren – auch, wenn es die Bezeichnung bereits eine schier endlose Zeit nicht mehr verdient.
Kapitel 2
Arinya
Der Straßenlärm kommt mir ungewöhnlich laut vor, als ich am Vormittag aus der Bahn steige. Das kommt wohl davon, wenn man sich die meiste Zeit im Wald aufhält. Schon immer war ich ein absolutes Naturki...
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