Details
ISBN/EAN: 978-3-205-21702-2
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2023
1. Auflage 2023
Erschienen am:
23.01.2023
23.01.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
192 S.
192 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 23.5 x 16.2 cm
1.8 x 23.5 x 16.2 cm
Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen
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Mount Sacred
Eine kurze Globalgeschichte der heiligen Berge seit 1500
45,00 €
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Beschreibung
Der Mount Kailash in Asien, die Black Hills in Nordamerika oder der Uluru in Australien: Rund um den Erdball gibt es zahlreiche Berge, denen in Geschichte und Gegenwart Heiligkeit zugesprochen wird. Die religiöse Verehrung erfolgt mit Gebet, Meditation und Wallfahrt. Man kann diese Berge als Sonden gebrauchen, um hinter das Äussere der Gesellschaften zu blicken. Eine Kontrastfolie dazu bildet das Christentum, das lange wenig Interesse für die Natur aufbrachte. Erst die europäische Gebirgsforschung und der Alpinismus sorgten für eine gewisse Öffnung. Im Zeitalter des Kolonialismus entstanden so vielfältige Spannungen. Die Dekolonisation und die «ökologischen Wende» veränderten die religiöse Deutungsmacht und gaben der Rede über heilige Berge einen neuen Sinn. Global bleiben sie indessen ein hervorragendes Beispiel für kulturelle Diversität, das auch Fragen der Gendergerechtigkeit und des Umweltschutzes berührt.
Über Jon (emer. Univ.-Prof. Dr.) Mathieu
Jon Mathieu ist Editor-in-chief der Zeitschrift histories und emeritierter Geschichtsprofessor der Universität Luzern. Er war Gründungsdirektor des Istituto di Storia delle Alpi an der Tessiner Universität und hat vielfach über die Geschichte von Bergregionen publiziert.
Schlagzeile
Die religiöse Verehrung erfolgt mit Gebet, Meditation und Wallfahrt. Man kann diese Berge als Sonden gebrauchen, um hinter das Äussere der Gesellschaften zu blicken. Eine Kontrastfolie dazu bildet das Christentum, das lange wenig Interesse für die Natur aufbrachte. Erst die europäische Gebirgsforschung und der Alpinismus sorgten für eine gewisse Öffnung. Im Zeitalter des Kolonialismus entstanden so vielfältige Spannungen. Die Dekolonisation und die 'ökologischen Wende' veränderten die religiöse Deutungsmacht und gaben der Rede über heilige Berge einen neuen Sinn. Global bleiben sie indessen ein hervorragendes Beispiel für kulturelle Diversität, das auch Fragen der Gendergerechtigkeit und des Umweltschutzes berührt.
